Es ist gute Tradition und gehört zur gemeinsamen Einsatzbereitschafts-Pflicht, dass sich die örtlichen Feuerwehren zu gemeinsamen Real-Übungen einladen und gegenseitig von den dabei gemachten Erfahrungen profitieren. In diesem Jahr war die Feuerwehr von Prien-Atzing „Gastgeber“ und somit auch verantwortlicher Einsatzleiter bei einem ganz besonderen Einsatzort, dieser war der Weiler Mühltal mit dem Anwesen Staber und den dort herausfordernden Örtlichkeiten mit verschiedenen Gebäuden und vorbeifließendem Mühlbach.

Insgesamt beteiligten sich aus den Feuerwehren von Atzing, Prien und Wildenwart 65 weibliche und männliche Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen inklusive einer großen Drehleiter. Angenommen wurde ein Wohnhaus-Brand, aus dem Gebäude mussten mehrere Personen als Verletzte (sechs Atzinger Jugendfeuerwehr-Mitglieder und zwei Erwachsenen-Puppen) geborgen werden. Letztlich wurden sieben Verletzte durch Atemschutzträger aus dem verrauchten Gebäude gerettet. Eine Person allerdings befand sich noch auf dem Dach des Hauses und wurde mittels der Drehleiter gerettet. Das Löschwasser aus dem angrenzenden Mühlbach wurde mit zwei Tragkraftspritzen zu den Löschfahrzeugen befördert. Die gesamte Rettungsaktion, die von einer mobilen und kombinierten Einsatzzentrale gesteuert wurde, war nach gut einer Stunde beendet. Anschließend besprachen sich noch vor Ort Einsatzleiter Florian Hamberger von der Atzinger Wehr und seine Priener und Wildenwarter Kameraden über die gemachten Erfahrungen und Eindrücke. Redlich verdient war dann die wohl vorbereitete Würstl-Brotzeit im Atzinger Feuerwehrhaus, zu der Priens Bürgermeister Andreas Friedrich eingeladen hatte.

Text: Hötzelsperger

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